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Bei Haustieren denkt man zunächst nicht an unsere Honigbiene. Die Biene ist auch kein domestiziertes Tier in diesem Sinne. Aber in den letzten Jahrzehnten hat sich die Honigbiene durch gezielte Zucht zu einem landwirtschaftlichen Nutztier von erheblicher ökonomischer Bedeutung entwickelt.
In den vergangenen Jahrhunderten gab es die Zunft der Zeidler. Aus dieser Zunft hat sich das Handwerk der Imkerei entwickelt und damit die systematische Nutzung und Pflege der Bienen.

Bienenvölker produzieren Stoffe, die der Mensch schon seit tausenden von Jahren erntet. An erster Stelle steht sicher der Honig, der bereits in sehr alten Quellen erwähnt wird. Im Laufe der Zeit erkannte man, dass auch andere Dinge, die in den Wohnhöhlen der Bienen zu finden waren von Nutzen sind. Bienenwachs, Blütenpollen, Königinnenfuttersaft (Gelée Royale), Kittharz (Propolis) und sogar das Gift der Biene finden vielfältige Anwendung. Der Fachbegriff in der Naturheilkunde hierzu lautet „Apitherapie”.

Auf den folgenden Seiten werden die Produkte der Bienen und ihr Nutzen für uns Menschen im Detail dargestellt.

An dieser Stelle nicht zu vergessen die ökologischen und ökonmischen Bedeutung der Bienen: die Abhängigkeit des landwirtschaftlichen Ertrags von der Bestäubungstätigkeit der Bienen.